Onlinemarketing-Begriffe
einfach erklärt

Du kämpfst noch mit dem Online-Marketing-Fachchinesisch? Hier findest Du die wichtigsten Begriffe kurz und knackig in alphabetischer Reihenfolge erklärt.

Du vermisst einen Begriff? Kein Problem, schreib mir über das Kontaktformular und ich ergänze die Liste:

Index: A C E F L P S W

Autoresponder

Ein Autoresponder ist ein kleines Programm, das automatisch mit einem vorgefertigten Text antwortet, wenn ein potenzieller Kunde eine Email an eine von Dir definierte Email Adresse sendet. Die allgemein bekannteste bzw. einfachste Variante ist wahrscheinlich die „Abwesenheitsnotiz“ von Outlook, die man während seines Urlaubs aktiviert.

Im Email-Marketing sind Autoresponder in der Regel Teil eines Sales Funnels, um automatisiert Informationen zu versenden (z.B. Bestellbestätigungen, Buchungsbestätigungen, etc.). Inwiefern Du mit Autorespondern arbeitest oder auch nicht, hängt von Deiner persönlichen Online-Marketing-Strategie ab.


Content-Marketing

Bei Content Marketing geht es nicht direkt ums sofortige Verkaufen. Hier soll der Kunde mit nützlichen Inhalten (=Content) informiert, beraten und/oder unterhalten werden und langsam aber stetig Vertrauen zu Dir und Deinem Angebot aufbauen. Letztendlich ist natürlich auch hier das Ziel, Kunden zu gewinnen oder zu halten.


Conversion Rate (auch Konversionsrate, Konvertierungsrate oder Umwandlungsrate)

Diese Kennzahl besagt, wieviel Prozent der Leute, die Deine Anzeige oder Landingpage angeklickt haben, letztendlich Dein Angebot gekauft haben, Deinen Newsletter abonniert haben, etc. – je nachdem, was das definierte Ziel Deiner Online-Kampagne war. Also, wie viele Interessenten zu Kunden „umgewandelt“ werden konnten. Im E-Commerce liegt die Conversion Rate in der Regel im niedrigen einstelligen Bereich, das ist normal. Oft lässt sie sich direkt steigern, indem man die Texte nach den Regeln der Verkaufspsychologie optimiert. Es kann allerdings auch an anderen Parametern liegen, wenn die Conversion Rate nicht gut ist.


Copywriting (Verkaufstexten)

Der Begriff wird oft mit Werbetexten gleichgesetzt, das ist aber nicht ganz korrekt. Richtigerweise sollte es „Verkaufstexten“ heißen. Was ist der Unterschied? Werbetexte werben (sollen Aufmerksamkeit erregen), Verkaufstexte sollen verkaufen (direkt Geld einbringen oder eine vorab definierte Handlung auslösen). Copywriting kommt bei Landingpages, bei Facebook Ads, Youtube Werbung und im Email-Marketing zum Einsatz. Es geht darum, schnell konkrete Ergebnisse – idealerweise möglichst viel Umsatz mit einem konkreten Produkt/Dienstleistung – zu erzielen.


Email-Marketing

Email-Marketing ist eine spezielle Form des Onlinemarketings bzw. Direktmarketings. Mit anderen Worten: Dein ganz persönlicher und direkter Draht zu Deinen Zielkunden. Sie „kennen“ Dich bereits, weil sie schon in irgendeiner Form mit Dir bzw. Deinem Angebot Kontakt hatten und sich mit ihrer Email-Adresse bei Dir registriert haben.

Mit Email-Marketing kannst Du verschiedene Ziele verfolgen:

  • Neukundengewinnung
  • Kundenbindung
  • Maßgeschneiderte Angebote kommunizieren

Es geht darum, Deine Zielkunden nach und nach immer besser mit Dir und Deinem Angebot vertraut zu machen. So dass sie – wenn die Zeit für sie gekommen ist – Dein Angebot nutzen werden. Auch dafür arbeitest Du idealerweise mit auf den Punkt formulierten Texten.


Facebook Ads

Facebook Ads, also Anzeigen auf Facebook, sollen mit so viel Worten wie nötig und so wenig Worten wie möglich (und das ist der Punkt, mit dem die meisten kämpfen!) die Aufmerksamkeit Deiner Zielgruppe wecken. Sie verlinken üblicherweise auf eine Landingpage weiter, wo das Angebot dann nochmal ganz ausführlich dargestellt wird und der „Verkaufsabschluss“ erfolgen soll. Facebook Ads sind üblicherweise Teil eines Sales Funnels.


Landingpage

Nicht zu verwechseln mit der Website. Auf der Landingpage landen Deine zukünftigen Kunden, wenn sie z.B. auf den Link in einer Facebook-Anzeige klicken. Sie ist üblicherweise Teil eines Sales Funnels. Hier stellst Du EIN spezifisches Angebot dar und möchtest die Leser dazu bewegen, davon Gebrauch zu machen. Das können unterschiedliche Dinge sein:

  • Ein Produkt kaufen
  • Eine Dienstleistung buchen
  • Ein Erstgespräch vereinbaren
  • Eine Anmeldung tätigen
  • Geld spenden
  • usw.

Landingpages verfolgen also ein klar definiertes Ziel und sollen zu einer konkreten Handlung veranlassen. Sie haben auch eine ganz spezielle, genau darauf abgestimmte „Architektur“. Am besten funktioniert bzw. konvertiert eine Landingpage mit einem Text, der genau den Nerv der Leserschaft trifft.


Performance Marketing

Performance-Marketing ist der Einsatz von Onlinemarketinginstrumenten mit dem Ziel, eine messbare Reaktion und/oder Transaktion mit dem Nutzer zu erzielen; es entspricht damit dem Direktmarketing in interaktiven Medien. Der entscheidende Faktor ist hier, dass alle Ergebnisse konkret messbar sind und so die Onlinemarketing-Maßnahme laufend analysiert und optimiert werden kann.


Sales Funnel

Ein Sales Funnel (deutsch Verkaufstrichter) ist die Bezeichnung für einen Prozess, den Interessenten online durchlaufen, bevor sie zu Deinen Kunden werden. Beispiel für einen sehr einfachen Sales Funnel: Eine Facbook-Anzeige, die auf eine Landingpage weiterleitet, über die der Interessent etwas bestellen kann. Wie einfach oder mehrstufig ein Sales Funnel sein sollte, hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. Art des Angebots und Preislage.

Wie der Betriff „Trichter“ schon sagt, kommen oben viele Interessenten rein und auf jeder Stufe springt eine gewisse Anzahl ab. Ein Sales Funnel hat also auch eine gewisse Filterfunktion, da am Ende nur jene übrig bleiben, die sich auch wirklich für Dein Angebot interessieren. Das ist normal und unvermeidlich.

Um die Anzahl derer, die am Ende auch „kaufen“ möglichst hoch zu halten, sollte ein Sales Funnel laufend anhand der aktuellen Kennzahlen analysiert und optimiert werden. Wichtig ist auch, dass Dich der Sales Funnel unterm Strich nicht mehr kostet, als er Dir Einnahmen beschert.


Website

Nicht zu verwechseln mit der Landingpage. Die Website ist dein persönlicher Internetauftritt, wo Du potenzielle Kunden in erster Linie über Dich und Dein Angebot informierst. Sie hat in der Regel mehrere Unterseiten.

Wusstest Du, dass nur 16% der Nutzer eine Website Wort für Wort lesen? Die meisten scannen nur oberflächlich über den Text und generell werden höchstens 20% einer Website gelesen. Die Leute suchen nach konkreten Informationen und springen im Text herum. Wenn sie nicht sofort finden, was sie suchen, sich beim Lesen langweilen oder die Seite als nicht vertrauenswürdig einstufen, sind sie schnell wieder weg.

Deshalb ist es auch bei Webseiten sehr wichtig, dass jedes Wort sitzt, damit die Leser das „Hier bin ich richtig“ Gefühl bekommen und Vertrauen zu Dir und Deinem Angebot aufbauen. Der Text auf Deiner Website dient idealerweise aber auch als subtiler Filter, um „unpassende“ Kunden fernzuhalten.